What if e drown

Autorin: Sarah Sprinz

Verlag: Lyx

Seiten: 400

Preis: 14,00 €

Erscheinungstermin: 30. Oktober 2020

Lesealter: ab 14 Jahren

Inhalt: Vor drei Jahren ist Lauries Bruder Austin tragisch ums Leben gekommen. Um endlich mi der Trauer abzuschließen und einen Schritt in ein neues Leben zu machen zieht Laurie von Toronto nach Vancouver. Dort will sie an der University of British Columbia Medizin studieren, doch noch immer quälen sie Fragen nach der Nacht die Austin das Leben gekostet hat. Hätte sie ihn retten können und wäre das nicht ihre Pflicht gewesen als Schwester. Und plötzlich tritt Sam in ihr Leben, der sie ohne Worte zu verstehen scheint, sie auffängt und einfach für sie da ist. Damit hat der schon bald ihr Herz erobert. Laurie ist bei ihm endlich wieder glücklich, bis sie erfährt wer Sam wirklich ist und was er mit Austins Tod zu tun hatte…

Meinung: Woow, wow, wow ! Dieses Buch hat mich umgehauen. Sarah Sprinz hat einen sehr angenehmen, flüssigen Schreibstil der mich der die Seiten fliegen gelassen hat. Gleichzeitig war die Geschichte aber auch so tiefgründig, emotional und berührend geschrieben. Laurie war eine wundervolle Protagonistin und es hat viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Der innerliche Konflikt zwischen ihrem Herz und ihrem Kopf, der ihr immer wieder sagt, was sie Austin doch schuldig sei konnte mich mehr als packen. Außerdem war Sam ein echt cooler Bookboyfriend. Klug, liebevoll aber auch voller geheimnisse hat es mir der attraktive Jungmediziner direkt angetan. Genauso wie das Setting. Die Atmosphäre in Lauries WG, an der University und in ganz Vancouver war magisch. Ich hatte während dem Lesen immer wieder den straken Drang einfach auch mit Laurie in Vancouver Medizin studieren zu wollen. Im Buchumschlag findet man übrigens noch eine wundervoll gestaltete Karte in der alle wichtigen Schauplätze eingetragen sind. Auch die vielen Nebenprotas mochte ich alle sehr und freue mich nun auf die Folgebände in denen deren Geschichte erzählt wird.

Fazit: „What if we drown“ konnte mich vollkommen begeistern und war ein perfektes Buch. Ich habe die Geschichte geliebt und freue mich riesig auf die nächsten Teile an der University of British Columbia. Natürlich gibt es von mir 5 von 5 Sterne.

Ponyschule Trippelwick – Ponys flunkern nicht: Band 4

Autorin: Ellie Mattes

Verlag: Dragonfly

Seiten: 208

Preis: 14,00 €

Erscheinungstermin: 16. Februar 2021

Lesealter: ab 8 Jahren

Inhalt: Ganz Trippelwick ist in Aufruhr. Zum ersten Mal seid Jahren steht wieder ein großes Turnier an. Annie und ihre Freundinnen sind Feuer und Flamme und trainieren hart. Das scheint sich für alle auszuzahlen, bis auf Frida. Selbst beim Pony-memory kann sie nicht überzeugen, obwohl das sonst ihre Paradedisziplin ist. Als auch andere Schüler in diesem Teil Probleme haben überkommt die Freundinnen ein böser Verdacht. Eines der Richter-Pferde scheint nicht mit fairen Mitteln zu spielen. Doch was steckt wirklich da hinter und wie können die Freundinnen es heraus finden….

Meinung: Annie und ihre Freundinnen, ihre Gefährten und eigentlich ganz Trippelwick mit seinem ganz eigenem Charme habe ich schon fest in mein Herz geschlossen. Bisher konnten mich alle Bände dieser zuckersüßen Ponyflüster-Reihe überzeugen. Dass in diesem Band ein Turnier stattfindet fand ich großartig und war sehr gespannt. Selbstverständlich hat bei mir auch der vierte Band für spannende, unterhaltsame und lustige Lesemomente gesorgt. Diese Geschichte wird toll erzählt und macht riesig Spaß zu lesen. Es ist sogar richtig spannend geworden, als Annelie und Co versuchen herauszufinden was hinter den miserablen Leistungen von Frida steckt. Auch die Illustrationen sind ein Traum und haben mich erneut verzaubert.

Fazit: Mit „Ponys flunkern nicht“ ist Ellie Mattes ein grandioser vierter Band gelungen, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht und ponytastische Lesestunden für große und kleine Pferdefans garantiert. Ich kann euch dieses Kinderbuch wärmstens empfehlen und vergebe natürlich 5 von 5 Sternen.

Die Wunderfabrik – Jetzt erst recht! : Band 3

Autorin: Stefanie Gerstenberger

Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 352

Preis: 12,00 €

Erscheinungstermin: 10. März 2021

Lesealter: ab 11 Jahren

Inhalt: Albert hat das Rezeptbuch, und das ist ein riesiges Problem! Für den Walace-Walker Clan heißt es jetzt zusammenhalten und alles geben um ihm das Buch so schnell es geht wieder abzunehmen. Ihr gemeingefährlicher Großcousin hat nämlich schon einige fiese Dinge damit vor. Diese werden gerade an den Schülern, seines ehemaligen Internats getestet. Albert, der dort MisterKing heißt, versteckt sich in der Internatsburg und plant Böses. Doch Winnie hat einen Plan. Gemeinsam mit ihrer Schwester schleusen sie sich ungesehen ins Innere des Internats ein um Albert zu stoppen. Das das ist natürlich einfacherer gesagt, als getan, doch aufgeben kommt nicht infrage. Ein spannedes Abenteuer beginnt…

Meinung: Diese Buchreihe gehört mittlerweile zu meinen absoluten Herzensreihen, weshalb ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf dieses Finale geblickt habe. In die Geschichte bin ich wieder sehr gut eingestiegen und war schnell wieder total drin. Das Buch ist toll geschrieben und lässt sich sehr schnell und leicht lesen. Trotzdem gab es viele detailreiche Beschreibungen und alles wurde so bildhaft erzählt, dass ich es mir richtig gut vorstellen konnte. Dieser dritte Band spielt im Gegensatz zu Band 1 und 2 nicht in der Wunderfabrik im schönen, idyllischen Dörfchen Tullymore, sondern hauptsächlich im Internat. Der Atmosphärische Wechsel hat mich auf jeden Fall überzeugt. Tatsächlich fand ich Band 3 am spannendsten, weil vor allem gegen Ende so viel passiert ist und ich durchgängig gefesselt war. Aus dieser Buchreihe werde ich wahrscheinlich besonders die Figuren vermissen. Vor allem Winnie und Cecilia sind so coole, starke und mutige Mädchen, die aber gleichzeitig mit sich und ihren Ängsten zu kämpfen haben. Teamgeist und FamilyPower werden hier großgeschrieben !

Leider konnte mich das Ende nicht so wirklich überzeugen. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet und war persönlich nicht so ganz mit der letztendlichen Auflösung zufrieden. Außerdem ging es mir gegen Ende etwas zu schnell und mir haben ein paar Szenen gefehlt.

Fazit: Nichts desto trotz ist “ Jetzt erst recht“ ein gelungener Reihenabschluss der Wunderfabrik. Ich empfehle das Buch und die gesamte Reihe für Kinder ab 11 Jahren und vergebe 4,5 von 5 Sternen.